Machu Picchu schränkt ein

Die alte Ruinenstadt der Inka liegt auf ca. 2400 Meter Höhe in den Anden und wurde in den vergangenen Jahren von immer mehr Touristen besucht.

Um irreparable Schäden an dieser einzigartigen Ausgrabungsstätte zu vermeiden, ziehen die peruanischen Behörden nun die Notbremse.

Overtourism in Machu Picchu

Erbaut wurde diese Stadt vermutlich in der Zeit um 1440 und umfasst 216 Steinhäuser. Ein ausgeklügeltes Terrassen-System nutzte das Wasser und versorgte die teils mehrstöckigen Gebäude.

Heute ist Machu Picchu eine der wichtigsten Attraktionen des südamerikanischen Landes. Die letzten offiziellen Zahlen stammen aus dem Jahr 2017, als über 411.000 Besucher in diese Stätte kamen.

Noch im Jahr 2011 stellte das örtliche Tourismusministerium fest, dass diese Sehenswürdigkeit maximal ca. zwei Millionen Besucher vertragen kann. Klar, jeder Tourist ist eine Einnahmequelle. Daher wurde die maximale Besucheranzahl pro Tag auf 6000 Personen festgelegt.

 
Dies steht im krassen Widerspruch zu den Experten der UNESCO, die eine maximale Anzahl von 800 Besuchern fordert.
 
Machu Picchu schraenkt ein peru
Machu Picchu in Peru

Man muss kein ausgewiesener Experte sein, um sich auszumalen, welchen immensen Schaden diese alte Ruinenstadt durch den Besucheransturm erleidet und weiter erleiden kann. Müll, Zigarettenkippen und die Versuche, auf die Steine zu klettern bzw. Initialen einzukerben setzen dem Gemäuer unweigerlich zu.

Für die Zeit zwischen dem 15. und 28 Mai wurde nun festgelegt, dass Touristen nur 3 Stunden täglich die Attraktion besuchen dürfen. Dies gilt als Versuch, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, wie diese Stadt am besten geschützt werden kann.

Die Landes- und örtlichen Behörden liegen im Streit in einer Diskussion über den Bau einer Seilbahn, die noch mehr Touristen noch einfacher an die Stätte bringen soll. Die UNESCO ist entschieden dagegen und betont, dass dies nicht mit den Vereinbarungen der Schützer übereinstimmt.
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