Lissabon

Eines vorneweg: es ist eine super schöne Stadt und es lohnt sich, die Stadt am Tejo zu besuchen.
Wir selbst waren Anfang August in der portugiesischen Hauptstadt. Die Temperaturen waren für uns ideal. Warm genug, um auch am Abend noch durch die Straßen und Gassen zu streifen, aber tagsüber auch nicht zu heiß. Es war immer ein beständiger, aber angenehmer Wind.

Der unverwechselbare Charme dieser Stadt war es wohl hauptsächlich, dass in den letzten Jahren das Interesse an einer Städtetour nach Lissabon deutlich gestiegen ist. So wie das antike Rom wurde auch Lissabon auf sieben Hügeln gebaut. Besonders sehenswert sind die Viertel „Alfama“ (der älteste Teil), das Künstler- und Kneipenviertel „Bairro Alto“ und die schachbrettartig angelegte „Baixa“, die sich zwischen dem Rossio-Platz und dem Praca do Comercio befindet.
 
Torre Belem Lissabon Portugal
Blick vom Castell aus

Wie in jeder Stadt bekommt man als Urlauber am meisten mit, wenn man zu Fuß unterwegs ist. Die Schaufenster laden zum Bummeln ein, hier kauft man sich mal ein Eis oder ein kühles Wasser oder genießt in einem Straßencafe das bunte Treiben der Leute. Zu Fuß ist in Lissabon teilweise ziemlich anstrengend, denn wie gesagt: die Stadt wurde auf Hügeln gebaut. Findige Einwohner haben sich daher etwas einfallen lassen und originelle „Aufzüge“ gebaut. Diese „Elevadores“ bzw. Standseilbahnen verbinden die Unter- mit der Oberstadt.

Ausflüge

Die Straßenbahn-Linie Nr. 28 in Lissabon ist definitiv bereits Kult. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie morgens bzw. am frühen Vormittag an der „Start-Haltestelle“ gleich beim Hotel Mundial am „Praca Martim Moniz“ einsteigen (auch hier ist meistens schon eine lange Schlange an Touristen, die wartet). Sofern Sie einen Sitzplatz ergattert haben, geht es los. Es sind schon sehr enge Kurven und Gassen, die diese Linie durchfährt. Sie müssen unbedingt aufpassen, wenn Sie bei Ihrem Fenster den Kopf nach draußen strecken möchten, denn die Straßenbahn fährt manchmal äußerst knapp an parkenden Autos bzw. LKWs vorbei. Wenn da die Außenspiegel nicht eingeklappt wurden, haben Sie unmittelbaren Kontakt.

Die Linie 28 endet an einem der zentralen Friedhöfe Campo Ourique (Prazeres). Hier müssen alle Passagiere die Tram verlassen und sich neu einreihen, um die Rückfahrt zu bekommen. Die Tram fährt rein theoretisch alle 11 Minuten, aber durch den Stadtverkehr und so manches Hindernis ist der Zeitplan nicht immer einzuhalten. Aber denken Sie daran: Sie haben Urlaub und befinden sich in einer wunderschönen Stadt. Wer will hier schon nach Zeittakten reisen?

Übernachtet haben wir selbst im Hotel VIP Eden Suites. Das Hotel hat laut Reiseveranstaltern 4 Sterne. Vor allem die Lage des Hotels ist genial. 
 
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Bahnhof
Rossio Train Station Estação de Caminhos de Ferro do Rossio“ (hier befindet sich auch ein Starbucks Cafe). Von diesem Bahnhof aus fahren z.B. Züge in das ca. 30 km entfernte Sintra. Der Zug benötigt in etwa 45 Minuten.
 
lissabon-vip-executive-eden-suites
Hoel VIP Eden Suites

Vom Hotel aus kommen Sie auch in kürzester Zeit in die „Oberstadt“. Ob zu Fuß oder mit einer der Standseilbahnen. In der Oberstadt finden Sie eine riesige Auswahl an Geschäften, Cafes, Retaurants und Kneipen. Hier pulsiert an einem lauen Sommerabend das Leben.

Von „Cais do Sodre“ fahren Straßenbahnen z.B. zum Torre de Belem und zum Hieronymus-Kloster (Mosteiro dos Jeronimos). Genau gegenüber von dem „Bahnhof“ Cais do Sodre finden Sie eine Markthalle, in der die Einheimischen gerne einkaufen, bzw. in der 2. Halle aus vielen Ständen zum Mittagessen auswählen. Die Hallen sind freundlich und modern gestaltet und geben einen Eindruck in das normale Alltagsleben. Herrlich.

 

Blick auf Lissabon

Blick auf Portugal