British Kolumbien

Paradies im westen Kanadas

Auf nach zypern

Urlaub das ganze Jahr über

Zypern im östlichen Mittelmeer ist die drittgrößte Insel dieses Meeres.

Seit 1974 ist das Eiland politisch geteilt. Während der nördliche Teil Zyperns unter türkischer Verwaltung steht, ist der südliche Teil Ihr Urlaubsziel.

Die Flughäfen Paphos und Larnaca bieten ganzjährig Nonstop-Flugverbindungen an.

Kueste mit Sandstrand auf Zypern
Herrliche Natur und Meer auf Zypern
Strassenszene in Limassol Zypern
Strassenszene in Limassol Zypern

Willkommen in British Columbia

Ein smaragdgrüner See, umgeben von sattgrünen, meterhohen Nadelbäumen. Dahinter eine schroffe Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln, deren Spiegelbild sich im glasklaren Wasser wiederfindet. Sicherlich hat jeder von uns solche Landschaften schon einmal auf Fotos gesehen und bereits beim Anblick diese klare Luft förmlich gespürt. Diese Idylle. Diese Ruhe. Diese Weite. Als Motiv für diese Fotos hält oft ein ganz bestimmtes Land her: Kanada. Besonders beliebt: die Provinz British Columbia. Denn hier wimmelt es nur so von spektakulären Landschaften, deren Größe und Schönheit Fotos kaum wiedergeben können.

Von Einheimischen und dort Gewesenen liebevoll nur BC genannt, lässt die kanadische Provinz ganz im Westen keine Wünschen offen und ist ein ideales ganzjähriges Reiseziel. Hier gibt es Natur im Überfluss mit Regenwäldern, wilden Flüssen, gletscherbedeckten Bergen, kleinen Inselgruppen, einsamen Sandstränden und einer beeindruckenden Tierwelt. Städteliebhaber können in die pulsierende Metropole Vancouver, mit ihrem nahezu unendlich erscheinenden Freizeitangebot eintauchen. Ebenso verzaubert der englische Charme der Hauptstadt Victoria auf Vancouver Island. 

Durch die einzigartige Lage, umrahmt von der pazifischen Küste, der Sonnenregion des Okanagan Valleys und der Bergwelt der Coast Mountains kommt hier jeder auf seine Kosten.

Kanada allgemeine Infos

Kanada grenzt im Süden an die USA und reicht im Norden bis über den Polarkreis. Durch seine enorme Breite wird das Land von Küste zu Küste von sechs verschiedenen Zeitzonen durchzogen. Kanada ist nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde mit rund 35 Millionen Einwohnern. Die kanadische Küste einschließlich der ungezählten Buchten und Inseln misst 243.042 Kilometer und ist damit die längste Küstenlinie der Welt. Die Hauptstadt Kanadas ist Ottawa und die bevölkerungsreichste Stadt ist Toronto mit ca. 6 Mio Einwohnern.

Kanada setzt sich aus zehn Provinzen und drei Territorien zusammen. Im Osten befinden sich die Atlantikprovinzen Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island. Im Osten sind Neufundland und Labrador. In Richtung Westen schließen sich Ontario und Québec an. Die sogenannten Prärieprovinzen in Zentralkanada lauten Alberta, Manitoba und Saskatchewan, gefolgt von Britsh Columbia im Westen. Die drei Territorien im Norden, Northwest Territories, Yukon und Nunavut, sind der Bundesregierung direkt unterstellt und bilden deshalb keine eigenständigen Provinzen.

Mit den Einwanderungswellen entstand in ganz Kanada ein Mix an Ethnien und Kulturen. Wichtige Nationalitäten sind: deutsch, ukrainisch, skandinavisch, niederländisch. Die Amtssprache in Kanada ist Englisch, in einigen Provinzen wird auch Französisch gesprochen.

British Columbia: Die Fakten

Mit einer Fläche von 944.735 km² ist British Columbia nach Québec und Ontario die drittgrößte Provinz Kanadas. British Columbia, kurz BC genannt, ist die westlichste Provinz Kanadas und fast dreimal so groß wie Deutschland. Die Hauptstadt von BC ist Victoria, ganz an der Südspitze von Vancouver Island. Ca. 5 Millionen Menschen leben in BC, davon in den Ballungsräumen um Vancouver, Victoria und Nanaimo ca. 3,4 Millionen. Damit ist die Provinz nur spärlich besiedelt und verspricht unendliche Weiten.

Die westkanadische Provinz ist nach dem Columbia River benannt, der die Grenze zu Alaska bildet. Die wilde Landschaft wird von den mächtigen Gebirgszügen geprägt, allen voran den Rocky Mountains, den Coast Mountains und den Columbia Mountains. Die Küste wird von tiefen Fjords und kleinen Insel gezeichnet. Sieben Nationalparks sind die Hauptattraktionen von British Columbia: Glacier, Kootenay und der Yoho liegen in den Rocky Mountains, der Mount Revelstoke in den Columbia Mountains; Gwaii Haanas, Gulf Islands und Pacific Rim liegen an der Westküste.

Die Regionen von BC im Überblick

Vancouver Island

Die weitläufige Insel ist übersät mit außergewöhnlichen Orten: Vancouver Island erstreckt sich über 460 Kilometer, von der schmucken, kolonial geprägten Hauptstadt Victoria im Süden hin zu den windgepeitschten Stränden und der felsigen Nordspitze von Cape Scott und den uralten Regenwäldern und lässigen Surf-Städtchen im Westen.

Vancouver, Coast & Mountains

Die Region umfasst die beliebte Traumstadt Vancouver, den Olympiaort Whistler und die Sunshine Coast. Kilometerlange Küstenstriche, kristallklare Flüsse und hoch aufragende Berge verschmelzen – und das erstaunlich nah an Vancouver. In dieser Region kann man mehrere Jahreszeiten an einem einzigen Tag erleben: Morgens beim Skifahren und nachmittags auf dem Golfplatz oder am Strand.

Cariboo Chilcotin Coast

Die Cariboo Chilcotin Coast war viele Jahrhunderte bevor die Europäer nach Amerika kamen die Heimat der indigenen Völker. 1859 begann hier der Cariboo-Goldrausch, als man im Fraser River Gold fand. Hauptstadt des Goldrauschs war Barkerville. Heute sieht die Stadt genauso aus wie damals und fungiert als Open Air Museum mit kostümierten Geschichtenerzählern. Sonst bietet die Cariboo Chilcotin Coast viele Möglichkeiten, um Wassersport zu betreiben und am Bella Coola River kann man Bären und andere Wildtiere beobachten.

Thompson Okanagan

Die Region ist für seine Obst- und Weingärten im Okanagan-Tal, seine Golfplätze, Bauernhöfe und Skiresorts bekannt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet spektakuläre Highlights, wie z.B. die mächtigen Schluchten des Fraser River. Ebenso befindet sich hier mit dem Mount Robson der höchste Gipfel der Kanadischen Rockies.

Kootenay Rockies

Die Kootenay Rockies ist eine Region, die mit einer unberührten Natur begeistert. Hier gibt es zahlreiche heiße Quellen, viele Seen und vier Nationalparks (Yoho, Kootenay, Mount Revelstoke und Glacier) mit einer großen ökologischen Vielfalt. Die vier Gebirgsketten laden zum Klettern, Bergsteigen und Mountainbiken ein.

Northern British Columbia

Northern British Columbia erstreckt sich über mehr als die halbe Provinz. Hier gibt es unendliche Weiten, steile Berge, reißende Flüsse, türkisfarbene Gletscherseen und Gebirgswiesen. Ein Highlight ist auch der Alaska Highway, der auf 1.422 Meilen durch den Hohen Norden Kanadas bis nach Alaska führt.

 

Willkommen in British Columbia

Ein smaragdgrüner See, umgeben von sattgrünen, meterhohen Nadelbäumen. Dahinter eine schroffe Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln, deren Spiegelbild sich im glasklaren Wasser wiederfindet. Sicherlich hat jeder von uns solche Landschaften schon einmal auf Fotos gesehen und bereits beim Anblick diese klare Luft förmlich gespürt. Diese Idylle. Diese Ruhe. Diese Weite. Als Motiv für diese Fotos hält oft ein ganz bestimmtes Land her: Kanada. Besonders beliebt: die Provinz British Columbia. Denn hier wimmelt es nur so von spektakulären Landschaften, deren Größe und Schönheit Fotos kaum wiedergeben können.

Von Einheimischen und dort Gewesenen liebevoll nur BC genannt, lässt die kanadische Provinz ganz im Westen keine Wünschen offen und ist ein ideales ganzjähriges Reiseziel. Hier gibt es Natur im Überfluss mit Regenwäldern, wilden Flüssen, gletscherbedeckten Bergen, kleinen Inselgruppen, einsamen Sandstränden und einer beeindruckenden Tierwelt. Städteliebhaber können in die pulsierende Metropole Vancouver, mit ihrem nahezu unendlich erscheinenden Freizeitangebot eintauchen. Ebenso verzaubert der englische Charme der Hauptstadt Victoria auf Vancouver Island. 

Durch die einzigartige Lage, umrahmt von der pazifischen Küste, der Sonnenregion des Okanagan Valleys und der Bergwelt der Coast Mountains kommt hier jeder auf seine Kosten.

 

Kanada allgemeine Infos

Kanada grenzt im Süden an die USA und reicht im Norden bis über den Polarkreis. Durch seine enorme Breite wird das Land von Küste zu Küste von sechs verschiedenen Zeitzonen durchzogen. Kanada ist nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde mit rund 35 Millionen Einwohnern. Die kanadische Küste einschließlich der ungezählten Buchten und Inseln misst 243.042 Kilometer und ist damit die längste Küstenlinie der Welt. Die Hauptstadt Kanadas ist Ottawa und die bevölkerungsreichste Stadt ist Toronto mit ca. 6 Mio Einwohnern.

Kanada setzt sich aus zehn Provinzen und drei Territorien zusammen. Im Osten befinden sich die Atlantikprovinzen Nova Scotia, New Brunswick und Prince Edward Island. Im Osten sind Neufundland und Labrador. In Richtung Westen schließen sich Ontario und Québec an. Die sogenannten Prärieprovinzen in Zentralkanada lauten Alberta, Manitoba und Saskatchewan, gefolgt von Britsh Columbia im Westen. Die drei Territorien im Norden, Northwest Territories, Yukon und Nunavut, sind der Bundesregierung direkt unterstellt und bilden deshalb keine eigenständigen Provinzen.

Mit den Einwanderungswellen entstand in ganz Kanada ein Mix an Ethnien und Kulturen. Wichtige Nationalitäten sind: deutsch, ukrainisch, skandinavisch, niederländisch. Die Amtssprache in Kanada ist Englisch, in einigen Provinzen wird auch Französisch gesprochen.

Übersichtskarte von Kanada

British Columbia: Die Fakten

Mit einer Fläche von 944.735 km² ist British Columbia nach Québec und Ontario die drittgrößte Provinz Kanadas. British Columbia, kurz BC genannt, ist die westlichste Provinz Kanadas und fast dreimal so groß wie Deutschland. Die Hauptstadt von BC ist Victoria, ganz an der Südspitze von Vancouver Island. Ca. 5 Millionen Menschen leben in BC, davon in den Ballungsräumen um Vancouver, Victoria und Nanaimo ca. 3,4 Millionen. Damit ist die Provinz nur spärlich besiedelt und verspricht unendliche Weiten.

Die westkanadische Provinz ist nach dem Columbia River benannt, der die Grenze zu Alaska bildet. Die wilde Landschaft wird von den mächtigen Gebirgszügen geprägt, allen voran den Rocky Mountains, den Coast Mountains und den Columbia Mountains. Die Küste wird von tiefen Fjords und kleinen Insel gezeichnet. Sieben Nationalparks sind die Hauptattraktionen von British Columbia: Glacier, Kootenay und der Yoho liegen in den Rocky Mountains, der Mount Revelstoke in den Columbia Mountains; Gwaii Haanas, Gulf Islands und Pacific Rim liegen an der Westküste.

 

Die Regionen von BC im Überblick

Vancouver Island

Die weitläufige Insel ist übersät mit außergewöhnlichen Orten: Vancouver Island erstreckt sich über 460 Kilometer, von der schmucken, kolonial geprägten Hauptstadt Victoria im Süden hin zu den windgepeitschten Stränden und der felsigen Nordspitze von Cape Scott und den uralten Regenwäldern und lässigen Surf-Städtchen im Westen.

Vancouver, Coast & Mountains

Die Region umfasst die beliebte Traumstadt Vancouver, den Olympiaort Whistler und die Sunshine Coast. Kilometerlange Küstenstriche, kristallklare Flüsse und hoch aufragende Berge verschmelzen – und das erstaunlich nah an Vancouver. In dieser Region kann man mehrere Jahreszeiten an einem einzigen Tag erleben: Morgens beim Skifahren und nachmittags auf dem Golfplatz oder am Strand.

Cariboo Chilcotin Coast

Die Cariboo Chilcotin Coast war viele Jahrhunderte bevor die Europäer nach Amerika kamen die Heimat der indigenen Völker. 1859 begann hier der Cariboo-Goldrausch, als man im Fraser River Gold fand. Hauptstadt des Goldrauschs war Barkerville. Heute sieht die Stadt genauso aus wie damals und fungiert als Open Air Museum mit kostümierten Geschichtenerzählern. Sonst bietet die Cariboo Chilcotin Coast viele Möglichkeiten, um Wassersport zu betreiben und am Bella Coola River kann man Bären und andere Wildtiere beobachten.

Die Regionen von British Columbia

Thompson Okanagan

Die Region ist für seine Obst- und Weingärten im Okanagan-Tal, seine Golfplätze, Bauernhöfe und Skiresorts bekannt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bietet spektakuläre Highlights, wie z.B. die mächtigen Schluchten des Fraser River. Ebenso befindet sich hier mit dem Mount Robson der höchste Gipfel der Kanadischen Rockies.

Kootenay Rockies

Die Kootenay Rockies ist eine Region, die mit einer unberührten Natur begeistert. Hier gibt es zahlreiche heiße Quellen, viele Seen und vier Nationalparks (Yoho, Kootenay, Mount Revelstoke und Glacier) mit einer großen ökologischen Vielfalt. Die vier Gebirgsketten laden zum Klettern, Bergsteigen und Mountainbiken ein.

Northern British Columbia

Northern British Columbia erstreckt sich über mehr als die halbe Provinz. Hier gibt es unendliche Weiten, steile Berge, reißende Flüsse, türkisfarbene Gletscherseen und Gebirgswiesen. Ein Highlight ist auch der Alaska Highway, der auf 1.422 Meilen durch den Hohen Norden Kanadas bis nach Alaska führt.

 

NATUR PUR!


 

 

Die Wildnis ruft in sieben Nationalparks in BC

Insgesamt sieben Nationalparks gibt es in British Columbia. Hinzu kommen noch über 800 Provincial Parks, Erholungs- und Schutzgebiete.

In der Region Kootenay Rockies finden sich bereits vier Nationalparks:

  • Der vielseitige Kootenay National Park begeistert im Süden mit Kakteen und im Norden mit Gletschern. Hier kann man in natürlichen heißen Mineralquellen baden, den Marble Canyon Trail laufen und den Olive Lake bestaunen, der bei richtiger Sonneneinstrahlung in den schönsten Farben erleuchtet.
  • Im Mount Revelstoke National Park gibt es dichte Regenwälder, Sumpfgebiete, imposante Bergketten und sattgrüne Wiesen. Im Winter liegt der Nationalpark unter einer hohen Schneedecke, sodass man dort Schneeschuhwanderungen unternehmen kann. Im Sommer sind die subalpinen Wildblumenwiesen das Highlight schlechthin. FTI-Tipp: Ausflug Revelstoke Rapids – YRV141
  • Der Glacier National Park ist geprägt von steilen, zerklüfteten Bergen, Gletschern und engen Tälern. Durchschnittlich 23 Meter Schnee pro Jahr fallen hier, weshalb man im Winter auch mal vor gesperrten Straßen stehen kann. Ansonsten gibt es hier einen dichten Regenwald und tolle Möglichkeiten, um Tiere zu beobachten. Etwa 200 Vogelarten sollen im Glacier National Park heimisch sein.
  • Der Yoho National Park bietet 28 Gipfel über 3.000 Meter und noch viele weitere Highlights. Dazu zählen der Takakkaw Falls, der zweithöchste Wasserfall Westkanadas mit einer Fallhöhe von 254 Metern und der wunderschöne Emerald Lake.

Nicht weniger spektakulär sind die drei weiteren Nationalparks in BC: Der Gwaii Haanas National Park, im Süden des Archipels von Haida Gwaii umfasst mehrere hundert Inseln und ist nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen, der Pacific Rim National Park Reserve an der Westküste von Vancouver Island ist ein echtes Wanderparadies und das Gulf Islands National Park Reserve, das aus 15 Inseln besteht.


Wale und Bären hautnah erleben

So unterschiedlich wie die Provinz selbst, ist auch die Tiervielfalt: Besucher haben die Wahl zwischen Schwarz- und Grizzlybären, Elchen, Luchsen, Rotwild, ca. 490 verschiedenen Vogel-, 470 Fischarten sowie Reptilien, Amphibien, Robben und natürlich den Walen. Zu sehen gibt es bei Whale-Whatching-Bootstouren u.a. Schwertwale, auch Orcas genannt, verschiedene Delphinarten, Pilot- und Belugawale,  Finnwale und Buckelwale.

Ein anderes aber nicht weniger interessantes Erlebnis ist das Adlertreffen in Brackendale. Jedes Jahr zwischen November und Februar zieht es Tausende von Weißkopfseeadlern in das gut 85 Kilometer nördlich von Vancouver gelegene Örtchen Brackendale.

Und auch die Wale treffen sich jährlich in BC, beziehungsweise reisen gemeinsam hindurch. Jedes Frühjahr ziehen schätzungsweise 20.000 Grauwale entlang der Pazifikküste Vancouver Islands. Auf ihrem Weg nach Norden nutzen die Tiere die flachen Gewässer vor der Westküste Vancouver Islands gerne als „Raststätte“. An der Ostküste bietet sich das im Norden gelegene Telegraph Cove für faszinierende Walbeobachtungsfahrten an, im Süden der Insel ist Victoria der perfekte Ausgangsort.

TIPPS ZUM VERHALTEN IN DER NATUR

Da man einigen Tieren einfach so beim Wandern im Hinterland begegnen kann, ist es gut, sich mit einigen Verhaltensregeln vertraut zu machen. Man sollte immer daran denken, Bären mögen keine Überraschungen! Wenn man im natürlichen Lebensraum der Bären unterwegs ist, sollte man den Bären die Chance geben, einen kommen zu hören. Am besten sprechen, laute Geräusche machen oder gar ein Bärenglöckchen am Rucksack tragen. Der Bär wird die Gegenwart von Wanderern zur Kenntnis nehmen und sich zurückziehen. Es empfiehlt sich deshalb auch in Gruppen zu wandern, da Bären die lautere Gruppe viel früher wahrnehmen können.

Wenn es um die großen Fellträger geht, ist es sogar empfehlenswert an einer professionell geführten Tour teilzunehmen. Dies hat gleich mehrere Vorteile: Die Guides wissen, wo Grizzly- und Schwarzbären zu finden sind und wie man sich ihnen nähert oder besser gesagt, wie man sicheren Abstand hält. Die Guides geben auch viele interessante Informationen über Verhalten und Lebensweise der Bären weiter.

Weitere Infos finden Sie auf der Website von www.bearsmart.com 

KLIMA & BESTE REISEZEIT


Klima in BC

In BC herrscht ein gemäßigtes Klima. Sommer wie Winter sind wegen der Größe der Provinz recht unterschiedlich. Die Küstenregionen erleben durch die Lage zum Ozean kühlere Sommer und mildere Winter. Im Landesinneren hingegen sind die Sommer heißer und die Winter kälter, mit regelmäßigem Schneefall. Weiter unten finden Sie das Klima ausführlicher für die einzelnen Regionen beschrieben.

Beste Reisezeit? Immer!

British Columbia ist ein Ganzjahresreiseziel! Die beste Reisezeit für British Columbia richtet sich daher nach den gewünschten Aktivitäten und der Region. Wer den farbenprächtigen Herbst in BC erleben möchte, kommt am besten zwischen Mitte September und Mitte Oktober, denn dann erreicht die Laubverfärbung ihren Höhepunkt. Für Skifahrer- und Wintersportfans liegt der richtige Zeitraum zwischen zwischen Dezember und Februar/März. Durch die milden Temperaturen bieten sich Erkundungstouren in BC ganzjährig an, nur zwischen November und März kann es zu Frost kommen und die Tage sind relativ kurz, da die Sonne sich nur wenige Stunden zeigt.

Klima nach Regionen, Vegetation & Tierwelt

British Columbia verfügt über eine Vielzahl unterschiedlicher Klimaregionen mit dafür typischen Vegetationsformen. An der Pazifikküste westlich der Coast Mountains und auf Vancouver Island ist das Klima feucht und maritim geprägt. Dort gibt es Regenwälder, gewaltige Douglasien und einen üppigen Bodenbewuchs. Vor der Küste Vancouvers leben Wale, Seehunde und Seelöwen. Auf Vancouver Island selbst sind Schwarzbären, Pumas, Hirsche, Murmeltiere und viele weitere Tierarten beheimatet. Im Winter sinkt das Thermometer hier nur selten unter die 0-Grad-Grenze. 

Östlich des Küstengebirges ist es zum großen Teil sehr trocken, da die vom Pazifik heranziehenden, schweren Regenwolken den Höhenzug nicht zu überwinden vermögen. Niederschlagsmengen, Sonnenintensität und die damit verbundenen Temperaturen können sich binnen weniger Kilometer vollkommen unterscheiden. Abgeschirmt vom Gebirge sind die Sommer heiß, meist windstill und trocken. Die Winter sind durch arktische Luftströmungen hingegen sehr kalt.

Das Klima im Osten British Columbias wird von den gewaltigen Rocky Mountains geprägt. Im Sommer ist es meist warm, die Niederungen sind sehr feucht und von einem Blütenmeer geschmückt, während in den Höhenlagen große Schneemengen fallen. Klima und Vegetation sind alpin geprägt. Im Bereich des Hochgebirges sind vor allem Schneeziegen, Wapiti-Hirsche, Schwarzbären, Grizzlys, Elche und Dickhornschafe heimisch.

Die klimatischen Verhältnisse im Inlands-Plateau variieren stark von Norden nach Süden. Im Norden regnet es wenig, großflächige Nadel- und Laubwälder dominieren das Bild und der Indian Summer im Frühherbst ist malerisch, bevor der sehr kalte Winter meist plötzlich hereinbricht. Große Tierpopulationen (Schwarzbären, Grizzlys, Wölfe, Wapitis, Elche, Weißkopfseeadler usw.) besiedeln die nördliche Buschregion.
Hingegen herrscht im südlich gelegenen Okanagan-Gebiet mediterranes Klima. Die Regenintensität ist stellenweise so groß, dass intensiver Obstanbau betrieben werden kann und dichte Wälder wachsen. Zusätzlich gibt es dort, wie auch im restlichen zentralen Inlands-Plateau, sogar Wüsten-Regionen mit Kakteen und Klapperschlangen. 

Einreisebestimmungen

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt ein gültiger Reisepass zur Einreise. Manchmal werden ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt, sowie ein Rückflugticket verlangt. Seit Oktober 2006 ausgestellte Pässe müssen Biometrische Daten enthalten. Kinder dürfen nicht im Pass der Eltern eingetragen sein, sondern benötigen einen eigenen Reisepass.

Electronic Travel Authorization (eTA) – ausnahmslos erforderlich

Urlauber und Geschäftsreisende, die eine Reise nach Kanada planen, greifen auf das Online-Formular für die neue „Electronic Travel Authorization“ (ETA) zu. Das neue Verfahren, ist ähnlich dem ESTA-Verfahren in den USA. Die Gebühr für die Einreiseerlaubnis, die fünf Jahre gültig ist, beträgt sieben kanadische Dollar. Ausgenommen von der ETA-Pflicht sind Flugreisende, die über Kanada in die USA oder ein anderes Land fliegen.

MOBIL MIT PKW, CAMPER UND FÄHREN


Mit dem Mietwagen unterwegs

Um in Kanada ein Auto mieten zu können, müssen Reisende, wie in den USA, mind. 21 Jahre alt sein und einen gültigen Führerschein sowie eine internationale Kreditkarte mit sich führen.

Tipp: Buchen Sie Ihren Mietwagen in Kanada British Kolumbien über unseren großen Preisvergleich. So finden Sie im Handumdrehen das beste Angebot für Ihre Mobilität.

Die Mietwagenanbieter über FTI sind ALAMO, National Car Rental und Meeting Point Rent a Car. Stationen befinden sich in allen größeren Städten, sowie an den Flughäfen.

Freiheitsfeeling pur mit dem Camper

Mit dem Wohnmobil unterwegs in BC: es gibt kaum eine andere, so individuelle und entspannte Art, diese beliebte kanadische Provinz für sich zu entdecken. In Amerika und Kanada werden Wohnmobile als „recreation vehicles“, kurz „RV“, bezeichnet. Wir empfehlen dringend schon viele Monate vor Abreise den Camper zu buchen.

FTI vermittelt Camper von CRUISE CANADA, Fraserway RV, Four Seasons Kanada und Best Time RV Kanada. Für einen Trip durch British Columbia empfiehlt sich eine Anmiet- und/oder Abgabestation in Vancouver (YVR). Ausführliche Infos zu den Wohnmobilen gibt es im aktuellen FTI Kanada Alaska Jahreskatalog 20/21 ab Seite 28 und im Camper & Wohnmobile Katalog 20/21.

Wichtig: Im Winter (von November bis April) ist aufgrund der niedrigen Temperaturen kein Wasser im Camper verfügbar.

Campingplätze

British Columbia bietet zahlreiche staatliche und private Campingplätze in absoluter Traumkulisse. Im Juli und August ist Hochsaison und die Nachfrage nach Stellplätzen entsprechend hoch. Es ist deshalb sinnvoll bereits vormittags anzureisen und den Platz zu beziehen. Manche Campingplätze können auch vorab reserviert werden. Ausführliche Infos zu Campingplätzen hier.

Mit der Fähre unterwegs

Fähren sind in British Columbia wichtige Fortbewegungsmittel. Die staatliche Fährgesellschaft BC Ferries bedient viele Strecke. Sie pendelt zum Beispiel nach einem festen Fahrplan zwischen Vancouver/Tsawwassen nach Vancouver Island oder etwas weiter nördlich von West Vancouver/Horseshoe Bay nach Nanaimo auf Vancouver Island. Auch an der Sunshine Coast gibt es einige spektakuläre Fährverbindungen. 

Besonders beeindruckend ist die ca. 16-stündige Tour der Inside Passage von Port Hardy nach Prince Rupert. Die Reise führt durch majestätische Fjordlandschaften und mit etwas Glück sieht man Seelöwen, Wale und Adler.  Ein Erlebnis ist auch die etwas kürzere, 8-stündige Fahrt durch dei Discovery Coast Passage von Port Hardy nach Bella Coola. Bei diesen beiden Fährfahrten ist eine Reservierung zwingend notwendig und es wird empfohlen frühzeitig zu buchen.


Hier können Sie ein PDF mit wichtigen Zusatzinformationen zu den Fährverbindungen downloaden. 

Reisewissen

Zeitdifferenz: In Kanada gibt es 6 Zeitzonen. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt in British Columbia im Sommer -9 (im Winter: -8 Stunden).

Kanadische Währung: Das kanadische Währungssystem basiert auf Dollar und Cents. Ein Kanadischer Dollar CAD entspricht 0,69 € (Jan 2020). Kreditkarten werden in den meisten Geschäften, Banken und Wechselbüros akzeptiert.
Es gibt CAD in 100, 50, 20, 10 und 5 Dollar Scheinen und Münzen, die Dollar und Cent sein können. Und ja, sie haben lustige Namen. Eine 1-Dollar-Münze ist golden, zeigt einen Loon (den Vogel) darauf und wird „Loonie“ genannt. Eine 2-Dollar-Münze ist zweifarbig, zeigt Eisbären und wird „Toonie“ genannt. Die nächste Münze ist 25 Cent – genannt „Quarter“, 10 Cent – genannt „Dime“, 5 Cent – genannt „Nickel“. 

Trinkgeld: Bei vielen Dienstleistungen wird gewöhnlich ein Tip für guten Service gegeben. 15 bis 20 Prozent sind üblich. Kofferträger und Zimmermädchen (pro Tag) 1-2 Dollar. In einer Bar wird auch Trinkgeld empfohlen, aber es hängt sicherlich von der Atmosphäre und Art der Bar ab. Wenn man ein Bier bestellt und mit Bargeld bezahlt, kann man eine Münze (Loonie oder Toonie) als Dankeschön für einen schnellen, freundlichen Service dort lassen. 

Strom: Die Stromspannung beträgt wie in den USA 110 Volt. Zum Anschließen von Zuhause mitgebrachten Geräten ist in jedem Fall ein Steckdosenadapter erforderlich.

Verkehrsregeln: Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Besonderheiten: An Ampeln dürfen Sie auch bei Rot nach rechts abbiegen und auf mehrspurigen Straßen rechts überholen, jedoch dürfen Schulbusse mit eingeschalteter Warnblinkanlage nicht passiert werden – auch nicht aus der Gegenrichtung.

Wildlife: So aufregend es auch ist, in freier Wildbahn einen der berühmten Vierbeiner zu erspähen, sollten die Tiere stets mit Respekt und Vorsicht behandelt werden. Einheimische Guides sind am besten geeignet für einen Trek durch Kanadas Wildnis.  

Öffnungszeiten: Läden sind überwiegend Mo – Sa von 10 – 18 Uhr geöffnet. Die großen Shoppingmalls in den Städten in der Regel von 10 – 21 Uhr (oft auch So von 12 – 18 Uhr). In kleineren Lebensmittelmärkten der Städte können Reisende oft rund um die Uhr das Notwendigste besorgen.

Rauchen: Generell ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (auch in Bars und Restaurants) und Verkehrsmitteln verboten.

Alkohol: Um in Kanada Alkohol kaufen oder trinken zu dürfen, muss man mindstens 19 Jahre alt sein (bzw. 18 Jahre in Alberta, Manitoba und Québec). Trinken in der Öffentlichkeit (Parks, Straßen, öffentliche Gebäude, etc.) ist nicht gestattet.

Telefon: Alle Telefonnummern in Kanada sind 7-stellig. Vorwahl nach Kanada: 001
Die Vorwahl nach Deutschland: 01149
Nach Österreich: 01143 und in die Schweiz: 01141

Medizinische Versorgung: Die kanadischen Krankenhäuser und die medizinische Versorgung sind vorbildlich. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist dringend zu empfehlen, da die Krankenhausgebühren für ausländische Besucher entweder nach Tagessätzen oder nach Krankheitsfall und Dauer des Aufenthalts berechnet werden.

Kanadischer Slang: Eines der Wörter, die Kanadier tatsächlich oft sagen, ist „eh“. Eh wird am Ende eines Satzes verwendet, um Betonung, Zustimmung oder eine Frage oder Meinung zu unterstreichen. Noch ein paar Besonderheiten: Clicks – kurz für Kilometer. „The park entrance is just about 2 click down the road“ und Pop – ist das Wort für Soda oder für Softdrinks. Pepsi ist Pop. Sprite ist Pop. 

6 gute Gründe für BC

♥ Natur & Wildnis: In British Columbia können Besucher zu sich selbst finden und mit der Natur eins werden. Unendliche Weiten versprechen Abgeschiedenheit, Ruhe, spektakuläre Landschaften mit schroffen Bergkulissen, Traumstrände und eine Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Perfekt für eine Auszeit und um den eigenen Horizont zu erweitern. 

♥ Sport & Abenteuer: Ob Winter oder Sommer – British Columbia ist immer eine Reise wert. Zahlreiche Skigebiete von internationaler Spitzenklasse mit weitläufigen Pisten ohne Gedränge warten darauf erobert zu werden. Im Sommer bietet die Provinz eine Vielfalt an Sportmöglichkeiten an Land oder im Wasser: Golfen, Kajak fahren,  Surfen, Paddeln, Wildwasserrafting, Schwimmen, Tauchen, Angeln, Wandern, Klettern, Radfahren. Die Abenteuer warten an jeder Ecke!

♥ Traumstädte Vancouver und Victoria: Vancouver ist eine absolut hippe Stadt und zählt zu den 10 lebenswertesten Städten der Welt – und das völlig zu Recht. In fast keiner anderen Stadt findet man solche perfekten Bedingungen zum Skifahren, Strände mit kristallklarem Wasser und eine fantastische Natur direkt vor der Haustür. Und dazu gibt es noch tolle Restaurants, Bars, Designerläden und Museen. Sehenswert ist auch das malerische Victoria mit seinen schönen Blumengärten und der viktorianischen Architektur.

 

Kulinarische Leckerbissen: Die kanadische Küche in British Columbia ist je nach Region sehr unterschiedlich. An der Küste wird vermehrt Fisch gegessen, aber auch Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben und Chowder sind beliebt. Dazu gibt es heimischen Riesling und Pinot. Also wenn das nicht wunderbar zusammenpasst?

♥ Kulturerlebnisse & Events: Die Kanadier sind offen und absolut gastfreundlich. Deshalb sollte man unbedingt eines der vielen Events oder Festivals besuchen. Und davon gibt es eine große Auswahl: Kunstfestivals, Food Festivals, Sport- und Musikevents – kulturell gibt es hier einfach keine Grenzen.

 Lebendige Traditionen der indigenen Völker erleben: Masken & Totems, meisterhafter Schiffsbau, authentische Kunst, West Coast Native Art, Traumfänger … Fast 200 verschiedene Stämme haben ihre Heimat in British Columbia. Bei traditionellen Festen oder in Museen kann man die faszinierende indigene Kultur kennenlernen. 

Rundreise-Routenvorschlag 

Die einzelnen Etappen der ca. 2-3 wöchigen Rundreise sind:

1. Vancouver 
2. Vancouver Island mit Tofino und Port Hardy (Ausflug nach Victoria optional)
3. Fährfahrt mit der Inside Passage von Port Hardy nach Prince Rupert 
4. Prince Rupert nach Prince George
6. Prince George nach Williams Lake
7. Williams Lake nach Bella Coola
8. Fährfahrt von Bella Coola nach Port Hardy
9. Port Hardy nach Comox und Fährfahrt nach Powell River an die Sunshine Coast
10. Über die Sunshine Coast zurück nach Vancouver

Vancouver

Na, Lust auf BC bekommen? Starten wir unsere virtuelle Rundreise in Vancouver. Am besten plant man für die  Stadt mindestens 2-3 Tage ein, bevor es mit dem Camper oder Mietwagen auf einen Roadtrip durch British Columbia geht. Wichtig für Camper-Anmietungen: Es ist immer mind. eine Übernachtung nach dem Langstreckenflug nötig bevor der Camper angemietet werden darf.

Vancouver verdient viele Adjektive: attraktiv, l(i)ebenswert, lässig, kosmopolitisch, trendig. Die Stadt an der Westküste ist die größte Stadt der Provinz und die drittgrößte in Kanada und beeindruckt durch ihre unvergleichliche Lage. Vancouver ist an drei Seiten von Wasser umgeben, die Coast Mountains im Norden und Osten runden die schöne Szenerie ab. Die Hafenstadt ist extrem vielseitig und aufgrund ihrer Kulissen ein beliebter Drehort für Film und Fernsehen. „Fifty Shades of Grey“ wurde hier gedreht, genauso wie „Deadpool“ oder auch „Godzilla“. Vancouver ist eine von Kanadas am dichtesten besiedelten und ethnisch vielfältigsten Städte und bietet eine blühende Kunst-, Theater- und Musikszene. 

Vancouver überzeugt mit seiner Vielfalt, seiner lockeren Atmosphäre und seinen freundlichen Menschen! Nicht umsonst hat es die Stadt schon zahlreiche Male auf die Liste der lebenswertesten Städte der Welt geschafft!

Erster Stopp: Vancouver Island

Klicken Sie hier für eine detaillierte Karte.

Lassen wir Vancouver hinter uns und machen uns auf den Weg nach Vancouver Island. Auf der Insel sollte man mindestens 4-5 Nächte einplanen, beispielsweise in Tofino (Hoteltipp: Pacific Sands Beach Resort, YAZ422, S. 167) und Port Hardy (Hoteltipp: Kwa´lilas Hotel, YZT407, S. 169). 

Anreise: Die vorgelagerte Insel ist mit einer Fähre zu erreichen und es gibt drei verschiedene Fährverbindungen. Die Fahrzeit liegt zwischen 1,5-2 Stunden. Vom Festland aus kann man Vancouver Island von zwei Terminals aus erreichen. Sie liegen entweder in Vancouvers Norden (Horseshoe Bay) oder Süden (Tsawwassen). Auf Vancouver Island sind Ankunftsorte in Victoria (Swartz Bay) oder in Nanaimo (Departure Bay und Duke Point).  Alternativ werden auch Transfers mit dem Wasserflugzeug anboten.

Willkommen auf der Trauminsel Vancouver Island

Mit rund 500 km Länge und 100 km Breite ist die Insel eine der größten im Pazifik. Dank des sehr milden Klimas ist Vancouver Island ein perfektes Ganzjahresziel. Hier erwartet die Besucher Vielfalt pur. Zerklüftete Küsten, Regenwald, schneebedeckte Gebirge, Flüsse, Seen, Sumpfgebiete, Steilklippen und Sandstrände. Das vielfältige Ökosystem sorgt dafür, dass Hunderte von Tierarten ihren Lebensraum auf bzw. vor der Insel finden. Mehr als 400 Vogelarten leben hier. Orcas können von Mai bis Oktober gesichtet werden. Mit Campbell River findet sich auf Vancouver Island auch die Lachs-Hauptstadt Kanadas. 

Vancouver Islands Westküste

Die Westküste Vancouver Islands ist berühmt für ihre Wildnis. An der tosenden Pazifikküste befindet sich der Pacific Rim National Park mit seinen Sandstränden und den über 100 geschützten vorgelagerten Inselchen der Broken Group Islands, die zu Entdeckungsreisen im Kajak einladen. Ein Erlebnis ist der 75 km lange West Coast Trail, der lange, herausfordernde Wanderrouten bietet. Sehenswert ist auch der MacMillan Provincial Park (auch Cathedral Grove genannt), der einige ca. 800 Jahre alte Douglasien (Riesenbäume) beherbergt.

Tofino & Ucluelet
Die Orte Tofino und Ucluelet locken mit tollen Surf-Spots, Walbeobachtungsmöglichkeiten und Streifzügen am Strand. Unendliche Sandstrände, raue aus schwarzem Stein geformte Küstenstriche und tosende Wellen, die hier an der Landmasse brechen, prägen die Region. Ein Paradies für Künstler, Surfer, Naturliebhaber und Aussteiger. 

Vancouver Islands Nordküste

Der Norden der Insel rund um die Orte Telegraph Cove und Port Hardy verleitet dazu, in die Natur einzutauchen, um Seite an Seite mit Orcas im Kajak zu paddeln, Bären zu beobachten, Höhlen zu erforschen, sowie Angeln oder Tauchen zu gehen. Hier kann man auch mehr über die vielfältige indigene Kultur der Region erfahren und an der nördlichen Spitze auf dem Cape Scott Trail wandern.

TIPP: HAUPTSTADT VICTORIA

Victoria liegt zwar nicht direkt auf der Route, es lohnt sich aber ein Abstecher in die schöne Stadt.  Die Hauptstadt BCs lässt gern ihren Charme spielen. Zu Fuß, bei einer Fahrt mit der Pferdekutsche oder während einer Radtour kann man Victoria wunderbar erkunden. Es gibt zahlreiche Galerien, kleine Gässchen mit netten Cafes und einen malerischen Hafen, der Fisherman’s Wharf mit Promenade. Ein absolutes Muss bei einem Besuch in Victoria ist das Royal British Columbia Museum. In drei Galerien wird die Geschichte der Ureinwohner, die neuere Geschichte und die Natur mit sieben Millionen Exponaten vorgestellt. Am Südufer von Victoria befindet sich das Grüne Herz der Stadt, der Beacon Hill Park. Sehenswert sind auch die neobarocken Gebäude des Parlaments, die British Columbia Parliament Buildings.

INSIDE PASSAGE


Die weltberühmte Schiffspassage

Die Inside Passage ist zu Recht eine der berühmtesten Fährpassagen der Welt. Die etwa 16-stündige Fahrt zwischen Port Hardy und Prince Rupert führt vorbei an zerklüfteten, unbesiedelten Fjorden der kanadischen Westküste, beeindruckenden Berglandschaften und uralten Wäldern.

An Bord erwarten die Gäste neben diversen Verpflegungsmöglichkeiten auch viele Einrichtungen und Annehmlichkeiten, wie sie sonst nur auf großen Kreuzfahrtschiffen zu finden sind. Man kann die beeindruckende Landschaft entweder vom offenen Deck oder von den Aufenthaltsräumen mit Panoramafenstern bestaunen. Zusätzlich kann man auch Kabinen buchen. Die Fähre pendelt zwischen Port Hardy und Prince Rupert und fährt in den Sommermonaten jeden Morgen von einem der beiden Häfen ab.

Wichtig: Gerade im Sommer sind die Fährschiffe häufig ausgebucht. Daher sind Reservierungen notwendig und es empfiehlt sich, frühzeitig zu buchen. Kurzfristig kann kein Platz garantiert werden!

Check-in: 2 Stunden vor Abfahrt. Falls die Gäste nicht rechtzeitig erscheinen sollten, kann die nächste Verbindung genutzt werden (nach Verfügbarkeit). 

Termine: Tagesfahrten vom 01.06.20 bis 30.09.20. Alle aktuellen Fahrzeiten können unter www.bcferries.com abgefragt werden. Zeit- und Fahrplan vorbehaltlich Änderungen.

Fahrzeiten: jeweils 7:30 Uhr – ca. 23.30 (ca. 16 Stunden)

Port Hardy

Port Hardy ist eine Kleinstadt im Norden von Vancouver Island. Die Gemeinde liegt nahe dem Endpunkt des Highway 19. Als die nördlichste Stadt der Insel bildet Port Hardy das Tor zum Cape Scott Provincial Park, der etwas 50 km weiter westlich der Stadt liegt und teilweise nur über Schotterpisten erreichbar ist. 

Ab Port Hardy legen die Fähren von BC Ferries ab und steuern die Inside Passage an. Berühmt ist Port Hardy für seine große Population von Orcas. Bis zu 300 der sozialen Tiere leben hier, in Familien mit bis zu 50 Tieren. Spannend sind auch die Höhlen in der Nähe der San Joseph Bay, die nur bei Ebbe zugänglich sind.

Prince Rupert

Prince Rupert liegt knapp 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver an der Nordpazifikküste und gehört mit gerade einmal 15.000 Einwohnern zu den „größten“ Städten im Norden der Provinz. Es ist ein Ausflugsziel für Naturliebhaber, für Abenteurer und für alle, die die Abgeschiedenheit und die Ruhe der Natur mögen.

Tipp: Einen besonderen Tagesausflug ab Prince Rupert kann man in das Khutzeymateen Grizzly Bear Sanctuary unternehmen, der Park liegt ca. 45 Kilometer nordöstlich von Prince Rupert entfernt. Per Boot kommt man in das Schutzgebiet, das die höchste Dichte an Grizzlybären in ganz Nordamerika aufweist. Dort kann man die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen und mit etwas Glück sieht man vom Boot aus auch Wale, Seelöwen, Delfine und Adler.

VON PRINCE RUPERT NACH PRINCE GEORGE


1. Etappe: Prince Rupert nach Smithers (ca. 350 km)

Klicken Sie hier für eine detaillierte Karte der Etappe. 

Heute legen wir etwa 350 Kilometer auf dem Yellowhead Highway (Hwy 16), von Prince Rupert nach Smithers zurück, die auf der sog. „Totempfahlroute“ durch Territorium indigener Gemeinschaften führt. Die in Northern BC gelegenen Ortschaften Terrace und Smithers sind ein Magnet für begeisterte Lachsangler, Bootfahrer und Camper im Sommer und für Ski- sowie Schneemobilfahrer im Winter.

Die Fahrt von Prince Rupert nach Terrace ist spektakulär mit Ausblicken auf hohe Wasserfälle, welche die Berge herunter stürzen. Die Strecke schlängelt sich entlang des Skeena River. 

Kurz vor Smithers, in der Nähe von New Hazelton sollte man unbedingt einen Abstecher in das Ksan Historical Village and Museum unternehmen. Das Ksan Village ist ein besonderes Museumsdorf: Die Sammlung besteht aus ca. 600 zeremoniellen und Gebrauchsgegenständen, darunter Masken, mit Perlmutt bestickte Wolldecken, sog. Button Blankets, Schamaneninsignien und Angelgeräte. Zusätzlich gibt es einige reich verzierte, traditionelle Totempfähle zu bestaunen. 

2. Etappe: Smithers nach Prince George (ca. 370 km)

Entlang des Highway 16 geht es am nächsten Tag ca. 370 km von Smithers nach Prince George. 

Diese Strecke führt über schmale Holzbrücken und entlang verlassener, rostigen Bahnschienen. Hier fuhren früher Minenzüge, vollgeladen mit Kohle und Metall. Auch heute noch ist die Region durch den Minenbau und die Holzindustrie geprägt, unterwegs kommt man an zahlreichen Sägewerken vorbei. Empfehlenswert ist ein kurzer Abstecher zum historischen Fort St. James. Das Fort ist ein ehemaliger Handelsposten der Pelzjäger der Hudson Bay Company. Die authentische Einrichtung mit gusseisernen Herden, antiken Gaslampen und getrockneten Waschbärhäuten lässt vergangene Zeiten wieder lebendig werden. 

Inzwischen haben wir die Berge hinter uns gelassen und fahren durch eine grüne, hügelige Landschaft mit Viehzucht und Ackerbau nach Prince George.